Erste Graffitis an Leipzigs S-Bahnen!

Foto: Jonas Juckeland
Foto: Jonas Juckeland

Leipzig (jo.ju). Schon wenige Wochen nach der Eröffnungsveranstaltung des City-Tunnels, macht die neue Leipziger S-Bahnstrecke, mit ihrem City-Tunnel als Herzstück, positive und auch zwei negative Schlagzeilen.

 

Fahrgäste, die Leipzigs neuen City-Tunnel nahezu täglich nutzen, beklagen sich über kleine Verspätungen innerhalb der unterirdischen Stationen, die durch das verzögerte Öffnen der Türen zustande kommen. Auch wenn wir dies durch das Austesten selbst bestätigen können, gibt es aber auch sehr viel Lob für das neue Mitteldeutsche Verkehrsnetz und dessen City-Tunnel. Der City-Tunnel, der im Untergrund Leipzigs verläuft nahm am 15. Dezember 2013 seinen regelmäßigen Betrieb auf, und dient als Herzstück des neuen S-Bahn-Netzes. Ganz offensichtlich ist jedoch ein anderes Problem. Die neuen S-Bahn- Züge unterzogen sich ungewollt einer „neue Lackierung.“ Unbekannte besprühen immer wieder die Züge mit ihren Graffitis. Wieder einmal trifft dieses Sprichwort auf das geschilderte Problem zu: „Des einen Leid ist des anderen Freud.“

 

 

 

Doch woher kommt eigentlich das Graffiti? Die Graffiti-Kunst hat ihren Ursprung in Amerika. Dort hinterließ ein Briefträger seine Initialen mit einem schwarzen Stift an den Wänden. Durch Nachahmung entstanden dann in Lateinamerika „richtige“ Graffitibilder, so wie wir sie heute kennen. Beispielsweise besprühten Sprayer Züge, die in das Ausland fuhren. So verbreitete sich die Graffitikunst Stück für Stück auf der ganzen Welt. Dennoch sollte man sich als Sprayer von Graffitis bewusst machen, dass besprühen von Autos, Zügen, Häuserwänden usw. strafbar & illegal ist.


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